Ökotex-Standard 100
Das Prüf- und Zertifizierungssystem “Öko-Tex Standard 100″ wurde für speziell Textilien entwickelt und wird von der „Internationalen Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textilökologie“ (Öko-Tex) vergeben. Der Verbraucher kann an dem Etikett erkennen, dass bei der Herstellung des Textilprodukts Grenzwerte für bestimmte gesundheitsgefährdende Schadstoffe eingehalten wurden.
In der internationalen Gemeinschaft „Öko-Tex“ sind 17 Prüfinstitute in Europa und Japan mit Vertretungen in mehr als 40 Ländern zusammengeschlossen. Der international einheitliche Kriterienkatalog zur Schadstoffprüfung wird regelmäßig modifiziert und erweitert.
“Die Textilien sind beispielsweise auf pH-Wert, Formaldehyd, Pestizide und Herbizide, extrahierbare Schwermetalle, chlororganische Carrier und Konservierungsmittel wie Pentachlorphenol und Tetrachlorphenol getestet. Außerdem untersucht man die Textilien auf krebserregende MAK-Amine spezieller Azofarbstoffe, deren Einsatz in Europa zum Teil gesetzlich verboten ist, sowie auf Farbstoffe, deren allergisierend wirkendes Potenzial wissenschaftlich belegt ist.” Quelle Wikipedia
Das Zertifizierungssystem ist in vier Produktklassen unterteilt. Der Prüfgrad ist von der Produktklasse abhängig. Je intensiver der Hautkontakt mit dem Kleidungsstück ist, desto strenger sind die Anforderungen.
Wenn alle Bestandteile einer Textilie den Anforderungen des Prüfkatalogs entsprechen, erhält der Hersteller das Öko-Tex-Zertifikat. Es wird für die Dauer eines Jahres ausgestellt und kann nach wiederholter erfolgreicher Prüfung verlängert werden. Um die Einhaltung der Prüfkriterien sicherzustellen, kontrollieren die Öko-Tex-Institute jedes Jahr mindestens 15 Prozent der Zertifikate von Öko-Tex-Produkten, die auf dem Markt sind.


